vegane Ernährung im Krankenhaus

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Re: vegane Ernährung im Krankenhaus

von hun » Mi 5. Dez 2012, 19:42

Die Situationen kann man nicht vergleichen und auch nicht die Krankenhäuser. In Wien sind die Großküchen der Spitäler nicht darauf ausgelegt und nimm einmal das Wilhelminenspital, die sich wirklich sehr bemühen und Einkaufsmöglichkeit kann dein Besuch machen. Alleine ist man aufgeschmissen. Teigwaren (nicht vegan) mit Gemüse in Abwechslung mit Kartoffel sowie Salatplatte - mehr schaffen sie nicht. Zu Weihnachten, Silvester und Neujahr bemühen sie sich vegetarisch, während OMNI´s nur Würstel mit Senf und Brot bekommen. Organisatorisch ist das nicht möglich. Die Krankenschwestern müßen im jeweiligen Krankenhaustrakt die Speisen ausgenommen Salat, Brot und Käse etc. in einem eigenen Mikroherd wärmen und Kühlschrank gab es im Aufenthaltsraum, wurde aber vom Pflegepersonal benutzt für Käse, Butter Joghurt und so - also keine Chance, etwas reinzugeben. Zwieback- da hast aber einen heißen Draht zum Pflegepersonal.
Man überlebt alles und mit MUSS vegan sein würde ich mir gründlich überlegen. Also was soll es- übertreiben muß man ja nicht.
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Re: vegane Ernährung im Krankenhaus

von Oliver » Mi 30. Apr 2014, 18:25

Hallo,

ich lag heuer im Jänner für 7 Tage im LKH Feldkirch wegen einem Tinitus auf der HNO. Da diese HNO die einzige Station im Land Vlbg. ist, kann man sich vorstellen, wie rammelvoll die war. Betten auf den Gängen, 4 Betten in den Dreibettzimmer! An ein Einzelzimmer war nicht zu denken, so war ich doch froh, ein Zweibettzimmer zu bekommen.
Da ich nun Klasse lag, dachte ich, dass mir nun eine andere Auswahl an Speisen zur Verfügung stehen, was auch so war... noch mehr Fleisch, das exklusiver..., etc.
Ich dachte mir, dass ich dadurch nun auch vom Koch etwas mehr Flexibilität erwarten könnte... weit gefehlt.
Mittag war immer ein Pulversuppe, gedünstetest, ausschließlich gesalzenes Gemüse, Obst zum Abwinken, Abends das selbe... manchmal ein Gemüseburger, dampfgegart!!!! nicht gebraten, kein Dip dazu (wenigstens ein Ketchup oder Senf), nichts....

Das Krankenhaus verdiente an mir in dieser Woche zusätzlich (Aufpreis!!) 3000 Euro, und da müssten bei den paar Mahlzeiten doch andere Möglichkeiten bestehen.... Denkste!!

Ich würde gerne, sofern ich wieder ins Krankenhaus muss, nur noch ein privates Spital aufsuchen, das aber in Vlbg. nicht möglich ist, da es bei uns keine gibt und !DAVOR! gleich abklären, wie ich verköstigt werde.

Das halbwegs gute war, dass die Reaktionen des Pflegepersonals nie unhöflich oder zweideutig waren.
Auch konnte ich beim Frühstück durch den Aufzahlerstatus mehr an Broten, Kleie, Sesam, Leinsamen etc. aussuchen. ABer ein Sojajoghurt gabs trotzdem nie ins Müsli, eine Sojamilch zum Kaffee schon.

Ich habe ein lange Rückmeldung an die Krankenhausbetriebsgesellschaft geschrieben, da ich denke, dass wenn viel immer wieder schreiben, dass sich dann evtl. auch was ändern könnte.

Gibts jemand aus Vlbg., der schon Erfahrungen machte?

LG

OLI
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