Lewis Gompertz, "Moral Inquiries. On the Situation of Man and of Brutes", Original 1824, Neudruck Centaur Press Ltd. 1992.

Gompertz (1779-1861) gilt als der erste moderne Denker der westlichen Welt, der eine konsequente Haltung zur Gleichbehandlung aller Tiere inkl. der Menschen einnimmt, und diese Position in einer logisch-philosophischen Weise artikuliert. Er strukturiert seine Philosophie dabei in Anlehnung an mathematisches Denken mit Axiomen, Theoremen und Korollaren. In dem Teil des Buches hingegen, der von den praktischen ethischen Fragen im Umgang mit nicht-menschlichen Tieren handelt, führt Gompertz seine Gedanken in Form eines Zwiegespräches zwischen einem "ethisch gesinnten Normalbürger" und ihm selber aus.

Gompertz wurde 1826, nach Erscheinen des vorliegenden Buches, Generalsekretär der Society for the Prevention of Cruelty to Animals (SPCA), des nur 2 Jahre vorher gegründeten, ersten Tierschutzvereins der Welt. 6 Jahre später kam er allerdings durch seine säkulare moralische Argumentation, und durch den Umstand, dass er "Jude" war, in Konflikt mit den als "christlich" gesehenen Grundwerten des Vereins, und trat zurück. Er gründete einen eigenen Tierschutzverein, die Animals' Friend Society, und das erste Tierschutzmagazin der Weltgeschichte, "The Animals' Friend or the Progress of Humanity". 1852, 9 Jahre vor seinem Tod, schrieb er noch ein zweites Buch über die Situation nicht-menschlicher Tiere, "Fragments in Defence of Animals".

Gompertz engagierte sich auch für die Interessen unterdrückter Menschen. Im vorliegenden Buch "Moral Inquiries" führt er z.B. lange aus, wie die Reichen in unmoralischer und ungerechter Weise auf Kosten der Armen leben. Über die Situation der Frauen schreibt er: "Unter den häufigsten Ungerechtigkeiten in der Gesellschaft ist [...] die Misshandlung von Frauen durch ihre Ehemänner, [...] die, durch die von Angehörigen ihres eigenen Geschlechts gemachten Gesetze bevorzugt, ihre überlegene physische Stärke, die ihnen eigentlich gegeben wurde um ihre Frauen zu verteidigen und für sie zu arbeiten, dazu benutzen eine tyrannische Herrschaft auszuüben. Es ist bekannt, dass die Frauen generell umso schlimmer behandelt werden, je weniger zivilisiert eine Gesellschaft ist. Es ist aber erstaunlich, dass man in einem Land wie England die Frauen herabwürdigt und schlecht behandelt, und dass sie nur für niedrigere Arbeiten als Männer zugelassen werden. [...] Während [die Männer den Frauen] eine schlechtere Ausbildung und niedrigere Arbeit als sich selber zubilligen, verachten sie die Frauen auch noch für die Ehrlosigkeit der niedrigeren Arbeit, und dafür, dass die Frauen sich eine bessere Ausbildung wünschen; und sie verhindern sogar, dass die Frauen an der Schaffung von Gesetzen in der Gesellschaft teilhaben, obwohl diese durch eine Mischung der höheren Feingeistigkeit des Weiblichen und der Art von Urteilsfähigkeit des Männlichen eine wesentliche Verbesserung erfahren würden."

Gompertz widmet sogar ein ganzes Kapitel des Buches der Kritik an einem Gesetz gegen Vagabundieren, Faulheit und Unordentlichkeit. Faulheit und Unordentlichkeit wird darin mit bis zu 1 Monat harter Arbeit, Vagabundieren mit bis zu 6 Monaten, und unverbesserliches Vagabundieren mit bis zu 1 Jahr harter Arbeit bestraft. Dabei wird den Schuldigen alles Geld, das bei ihnen gefunden wird, abgenommen, und für die Finanzierung ihrer Strafe verwendet. Während dieser Haft werden die Verurteilten gepeitscht (sofern sie Männer und keine Frauen sind) und bei Arbeitsverweigerung mit Entzug von Essen und Bett, sowie mit dem Prügel, bestraft. Die harte Arbeit besteht im Laufen auf der Tretmühle, insgesamt 12 Stunden pro Tag. Dabei wird die Tretmühle oft für 1 1/4 Stunden am Stück nicht ausgeschalten. Wenn die DelinquentInnen in dieser Zeit zu treten aufhören, werden sie von der Maschine in die Tretmühle gezogen. Dadurch werden ihre Beine zerquetscht. Aus Angst davor laufen sie bis zur totalen Erschöpfung. Oscar Wilde wurde 70 Jahre nach Erscheinen dieses Buches wegen Homosexualität zu 2 Jahren harter Arbeit auf der Tretmühle verurteilt und starb letztendlich aufgrund dieser Misshandlung. Gompertz kritisiert dieses ganze Strafsystem heftig, fordert sowohl die Abschaffung des Gesetzes gegen das Vagabundieren als auch die Abschaffung der Tretmühle, und empfiehlt denjenigen, die sie befürworten, die Tretmühle doch selbst einmal auszuprobieren.

Aber der Grossteil des Buches ist der Situation nicht-menschlicher Tiere in der Gesellschaft gewidmet. Gompertz beschreibt die Grausamkeiten seiner Zeit gegen sie in grossem Detail. Immer wieder wird dabei heutigen LeserInnen auffallen, dass dieses Buch lange vor den grossen Massentierhaltungen und der industrialisierten Tiernutzung geschrieben worden ist. Eines der Hauptkritikpunkte an der Gesellschaft, die Gompertz aufwirft, ist die Misshandlung von Zugpferden. Das Buch ist unmittelbar nachdem das weltweit erste parlamentarische Tierschutzgesetz, Martin's Gesetz gegen die Misshandlung von Zugtieren, am 22. Juli 1822 das englische Parlament passiert hatte, geschrieben worden. Diesem Gesetz gingen 11 Jahre heisser parlamentarischer Diskussionen und politischer Überzeugungsarbeit voraus, die sich natürlich im Buch niederschlagen.

So verweigert Gompertz mit Pferden zu reisen, obwohl das zu seiner Zeit das einzige Reisemittel war. Stephenson entwickelte die Dampflokomotive erst 1825. Gompertz verweist stattdessen auf Fahrrad-ähnliche Fahrzeuge, an denen er als Erfinder auch arbeitet, und die, mit menschlicher Muskelkraft getrieben, das Pferd ersetzen könnten. Er schlägt sogar vor, und meldet sich selbst gleich freiwillig, dass Menschen ungesehen ihrer Stellung in der Gesellschaft, abwechselnd und nicht als bezahlte Arbeit sich vor den Pflug spannen lassen sollten, und auch anderweitig die Arbeit der Pferde übernehmen. Die Pferde selber könnten "zurück" nach Arabien gebracht und dort freigelassen werden.

Gompertz' moralische Thesen sind sehr logisch-rational strukturiert. Zunächst stellt er sein Konzept einer "persönlichen Identität" bzw. eines "identischen Selbst" vor. Dieses "identische Selbst" ist vom Körper unabhängig und unsterblich. Wenn es von Gott mit einem Körper in Verbindung gebracht wird, dann entsteht Bewusstsein und Leidensfähigkeit. In einer Reihe von Beispielen, teils aus eigener Erfahrung, teils aus Erzählungen anderer, schildert Gompertz tierliches Verhalten als individuell. Natürlich, meint er, ist die Autonomie des "identischen Selbst" durch den Körper, mit dem es verbunden ist, mehr oder weniger eingeschränkt. Nichtsdestotrotz hat jeder Körper mit einem "identischen Selbst" die Fähigkeit zu leiden und zeigt zumindest in gewissem Rahmen Individualität und Persönlichkeit. Pflanzen, so meint Gompertz, fallen nicht in diese Kategorie. Nach dem Stand seines Wissens hätten sie kein Bewusstsein. Interessanter weise schreibt Gompertz des öfteren "Menschen und andere Tiere", obwohl die Darwin'sche Evolutionstheorie erst Jahrzehnte später formuliert werden sollte.

Auf diesen Ideen des "identischen Selbst" aufbauend formuliert Gompertz ein utilitaristisches Moralkonzept für alle Tiere inklusive der Menschen, das aber durch einige wesentliche Axiome eingeschränkt ist. So ist zwar die Maximierung von Glück und die Minimierung von Leiden das moralische Ziel. Aber das erste Moralaxiom relativiert das insofern, als dass es moralisch besser sei, Leiden und Glück über alle Tiere gleich zu verteilen, als wenn eines mehr und eines weniger davon erhält. Und das 5. Moralaxoim besagt z.B., dass kein Tier ein anderes Tier nach seinem Willen nutzen darf, ausser es wäre auch im Sinne des zweiteren, oder die Gerechtigkeit würde es erfordern. Und Axiom 9 lautet: Handlungen sind moralisch umso besser, je mehr sie das Glück eines Tieres vergrössern und sein Leiden verkleinern, ausser die Handlung brächte Leiden über andere Tiere.

Gompertz formuliert aber im Rahmen seiner Moraltheorie auch eine ganze Anzahl von Fragen, bzgl. denen er zugibt keine Antwort zu wissen. In manchen Dingen scheinen ihm seine Thesen auch widersprüchlich, aber er tröstet sich mit der Bemerkung, dass die übliche Moralvorstellung, wie sie in der Gesellschaft vorherrscht, noch viel widersprüchlicher ist. Wiederum im Zwiegespräch mit einem "ethisch gesinnten Normalbürger" zeigt er letzteres in einem eigenen Kapitel auf.

Auf der praktischen Seite spricht sich Gompertz eindeutig für den Veganismus als moralische Grundforderung aus. So lehnt er den Verzehr von Fleisch, Milch und Eiern explizit ab, genauso wie die Verwendung von Seide, Wolle, Leder und anderen Tierprodukten. Zu Fleisch äussert er sich so: "Ich gebe zu, dass die menschliche Gesundheit den Verzehr von Fleisch erfordert, und es ist nicht zu erwarten, dass die Stärke und Fähigkeit weder von Körper noch von Geist auch nur annähernd so gross sein kann, wenn auf die Hilfe von Fleisch verzichtet wird; aber das ist den Tieren egal; ein Räuber wäre nicht so reich, würde er nicht stehlen; aber deswegen ist es noch lange nicht richtig zu stehlen, wenn die Gesetze umgangen werden können."

In einem Zwiegespräch führt er dazu an anderer Stelle aus:

"Y: Woraus soll die Nahrung der Menschen bestehen?
Z: Aus Gemüse und aus Tierprodukten ungeschlachteter Tiere (die eines natürlichen Todes gestorben sind). [...]
Y: Wäre es nicht abscheulich ein Tier, um das Du Dich Zeit Deines Lebens gekümmert und das Du lieb gewonnen hast, nach seinem natürlichen Tod zu essen?
Z: Natürlich; ich würde aber nicht zögern seinen Leichnam auf einen Markt zu schicken, der extra für diesen Zweck geschaffen worden ist.
Y: Was ist zu tun, wenn der Nachschub an solchem Fleisch nicht sichergestellt werden kann?
Z: Dann muss Gemüse als Nahrung reichen. Aber es gibt bereits Möglichkeiten Fleisch für längere Zeit hin frisch zu halten.
Y: Du gibst zu, dass Gemüse nicht in der Lage ist der Menschheit denselben Grad an Stärke und Gesundheit von Körper und Geist zu liefern, wie tierliche Produkte; wie sollen die Menschen dann ihre geistige und körperliche Arbeit ohne tierliche Produkte leisten können?
Z: Sie müssen eben weniger arbeiten; und wenn das nicht geht, so ist das ihr Pech.
Y: Du meinst also, es müssten eher Menschen sterben als Tiere, zumindest solche Tiere, die Du unschuldig nennst.
Z: Sagen wir so, die Menschen müssen eher sterben, als aktiv diesen Tieren das Leben zu nehmen.
Y: Und wenn nicht nur nicht genügend ungeschlachtetes Fleisch, sondern auch nicht genügend Gemüse zur Verfügung gestellt werden kann? Würdest Du eher verhungern, als ein Tier zu töten?
Z: Ich kann nicht vorher sagen, wie ich wirklich reagieren würde; das wird von meiner Standhaftigkeit abhängen. Ich glaube aber, dass die Gerechtigkeit verlangen würde, dass ich verhungere.
Y: [Wenn auf einer langen Schifffahrt nicht Fische gefangen würden, müsste die Besatzung jedes Mal verhungern.] Kannst Du ertragen mitschuldig an ihrem Verhungern zu sein, indem Du solche Thesen verbreitest?
Z: Dennoch ist es, wie ich glaube, meine schmerzliche Pflicht diese Thesen zu verbreiten."

An anderer Stelle zeigt Gompertz im Zwiegespräch, dass er für Tierrechte im heutigen Sinne, und nicht nur für Tierschutz (wie der "ethisch gesinnte Normalbürger"), ist:

"Y: Ich bin genauso wie Du gegen die Misshandlung von Tieren, zumal sie viel zu häufig praktiziert wird; aber ich wiederhole, dass ich nicht gegen die behutsame Nutzung von Tieren bin. Die Tiere wurden offensichtlich für unsere Dienste geschaffen; und wenn sie gut behandelt werden, dann mögen sie ihre Herren. Sie schaffen ihm einen Luxus, er schützt und füttert sie.
Z: Selbst wenn die Tiere oft gut behandelt werden; wenn wir die Unterwerfung der Tiere unter den Willen der Menschen gutgeheissen, indem wir sie für uns selber nutzen, heissen wir die Hauptursache gut, die meist zu ihrem Leiden führt; auch wenn wir die Tiere selber gut behandeln, so sprechen wir uns dabei nicht grundsätzlich gegen ihre Unterwerfung aus. [...] wir selbst würden nicht irgendwelchen Menschen oder Tieren ausgeliefert sein wollen; es wäre sehr hart für uns, jenen ausgeliefert zu sein, die unsere Gefühle negieren."

Trotzdem sich Gompertz also gegen jede Nutzung von nicht-menschlichen Tieren ausspricht, und damit auch gegen Leder und Wolle als tierliche Produkte, die durch so eine Nutzung gewonnen werden, findet er interessanter weise Argumente, warum für ihn Leder und Wolle zu tragen doch vorläufig noch akzeptabel sei. Von finanziellem Boykott der Tierindustrie ist nirgendwo die Rede, vielleicht weil Gompertz so ziemlich der erste und einzige ist, der sich diesbezüglich Gedanken gemacht hat, und deshalb ein Massenboykott über seine Vorstellung geht. Ausserdem könnte es gut zu dieser Zeit praktisch unmöglich gewesen sein, ohne Leder und Wolle auszukommen. Jedenfalls gibt er zu, dass er da inkonsistent ist, und dass er eigentlich gegen Leder und Wolle sein müsste. Aber er sei eben auch nicht moralisch perfekt. Weiters meint er, dass die nicht-menschlichen Tiere ja nicht extra für Leder und Wolle getötet würden, sondern dass das nur ein Nebenprodukt der Fleischproduktion wäre. Und, dass er als Käufer dieser Produkte sie nicht in Auftrag gegeben hätte, sodass derjenige, der die nicht-menschlichen Tiere selber tötet, der Schuldige sei. Die Zukunftsaussicht für Gompertz ist jedenfalls, dass Leder und Wolle von natürlich verstorbenen nicht-menschlichen Tieren stammen könnten.

Da die gesamte hier beschriebene moralische Theorie keinen Unterschied unter den Tieren inkl. der Menschen macht, weil Menschen wie andere Tiere im Prinzip gleichwertige "identische Selbst" besitzen, gelten also alle moralischen Vorschreibungen auch für das Verhalten von nicht-menschlichen Tieren untereinander. Das führt letztendlich seiner Meinung nach zu der Konsequenz, dass alle fleischessenden Raubtiere getötet werden müssten. Gompertz meint nämlich, dass die Strafe für eine Handlung, die andere schädigt, der Schädigung entsprechen soll und zwar aus utilitaristischen Gründen, um gleiche Handlungen in der Zukunft sowohl von anderen als auch vom selben Tier zu verhindern. Das gelte, auch wenn das jeweilige Tier nicht voll für die Handlung verantwortlich zu machen ist, weil durch die Strafe dennoch eine abschreckende Wirkung entstünde.

Gompertz spricht sich in diesem Zusammenhang offenbar auch für die Todesstrafe aus, die zu seiner Zeit allerdings nicht nur gang und gäbe war, sondern, wie er als Beispiel, das er ablehnt, erwähnt, auch für kleinen Diebstahl verhängt wurde. Gompertz meint aber, dass wenn ganz sicher gestellt wäre, dass die TäterInnen die Tat nicht noch einmal tun würden, die Strafe nur scheinbar und nicht wirklich vollzogen werden sollte, damit sie nach aussen hin ihre Abschreckung behält. Aber Strafe als Rache oder Wiedergutmachung lehnt er völlig ab.

In diesem Sinne wäre es nach Gompertz also moralisch richtig, ein Raubtier, das dabei erwischt wird, wie es ein anderes Tier tötet um es zu essen, selbst zu töten. Dass er aber nicht dafür plädiert, rigoros durch den Wald zu gehen, und alle Raubtiere auszurotten, begründet er damit, dass wir als Menschen zu wenig Einblick in die Vorgänge der Natur hätten. Abgesehen davon sollte auch für Raubtiere, wenn sie niemand dabei gesehen hätte, dass sie getötet haben, die Unschuldsvermutung gelten, bis ihre Schuld bewiesen ist. Die Zukunftsperspektive für Gompertz ist letztendlich, dass die Raubtiere entweder aussterben, oder von Aas oder Gemüse zu leben lernen.

Dass er beim Gemüseanbau selbst Kleintiere im Boden unabsichtlich töten könnte, streitet Gompertz nicht ab. Nur wäre das eben kein geplantes Vorgehen mit dem Ziel zu töten, sondern ein den Tod in Kauf Nehmen. Gompertz meint auch, dass der Boden allen gehört, und es daher rechtens wäre ihn zum Anbau zu benutzen, auch wenn andere Tiere dasselbe tun wollten. Im Gegensatz dazu gehört der Körper eines Tieres dem Tier selbst, und es wäre grundsätzlich nicht rechtens, ihm diesen Besitz streitig zu machen. Gompertz verfolgt auch kurz ein Gedankenexperiment, in dem er sich vorstellt, dass an Weizenhalmen Menschen hingen, die er bei der Ernte ohne es zu wollen töten müsste. Und er kommt zu dem Schluss, dass das auch ethisch vertretbar wäre, um an den selbst angebauten Weizen zu kommen, wodurch er seine Moralphilosophie bestätigt sieht.

In einem eigenen Kapitel diskutiert Gompertz noch verschiedene Gemüse- und Getreidesorten, ihren Nahrungswert und ihre Zubereitung. Zuletzt merkt er noch an, dass es von grösstem Vorteil wäre sogenannte "Petition Societies" zu gründen. Das wären Vereine, in denen moralisch integre Personen aller Gesellschaftsschichten, sowie Frauen und Männer jeden Alters, sich zu moralischen Problemen Gedanken machten, und dann entsprechende politische Gremien und das Parlament berieten. In gewissem Sinn nahm er damit das Konzept eines Tierschutzvereins vorweg. Noch im gleichen Jahr der Erscheinung des vorliegenden Buches sollte dann tatsächlich der erste Tierschutzverein der Welt, der SPCA, in England gegründet werden.

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