KURZFASSUNG:

Agrarsubventionen in Österreich aus einer tierrechtlerischen Perspektive

Felix Hnat

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit Agrarsubventionen in Österreich im Jahre 2003 und ihrer Betrachtung aus einer tierrechtlerischen Perspektive. Ziel der Arbeit war eine zahlenmäßige Erfassung jener Agrarsubventionen die tierliche Produktion fördern zu erwirken. Nach einer Erläuterung der gesellschaftlichen Relevanz dieser Untersuchung wurden entsprechende Kategorien definiert. Anschließend wurde versucht, die heutige Subventionslandschaft historisch zu erklären und ihre Auswirkung auf die Preise zu beleuchten. Letztendlich wurden die Subventionen unter Mitberücksichtigung von Futtermitteln in die entsprechenden Kategorien zugeteilt. Auf tierrechtsrelevante Aspekte wurde hingewiesen.

Ein Großteil der Arbeit bestand aus Literaturrecherche, der restliche Aufwand war in erster Linie empirische Daten zu erhalten und aufzubereiten. Der Autor ist sich sicher, dass irgendjemand im Ministerium die Untersuchung mittels einer Datenbankabfrage viel detaillierter hätte lösen können, die Daten wären vorhanden. Der Willen dazu fehlte aber. So musste der Autor die Futterdaten aus Versorgungsbilanzen entnehmen, die Aufteilung der Daten konnte nur mit unveröffentlichten aggregierten Daten der Statistik Austria, der AMA oder des Ministeriums vorgenommen werden. Sämtliche „pflanzliche Subventionen“ wurden mit Hilfe eines aus den Versorgungsbilanzen entstammenden Schlüssels (der auch Verfütterungsanteil enthält) in die neu geschaffenen Kategorien zugeteilt; „tierliche Subventionen“ wurden direkt übernommen.
Die Untersuchung zeigt, dass 61 % aller ausgezahlten Gelder die tierliche Produktion begünstigen. Das heißt sie hängen direkt von tierlicher Produktion oder von der Produktion von Futtermitteln, oder von anderen indirekten Elementen ab, die tierlichen Produkten zugewiesen werden können. 17% der Gelder konnten nicht zugeteilt werden, 11 % fallen in die pflanzliche Kategorie, 3 % in die forstliche und 8% in die sonstige (Diese Gelder konnten zugeteilt werden, allerdings in andere Produktionsbereiche als tierlich, pflanzlich oder forstlich). Die Arbeit ist eine reine Bestandsaufnahme und sagt nichts über Mengen- oder Preiswirkungen aus.

Die vollständige Arbeit ist hier downloadbar:

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